Kategorie: Print

Wir freuen uns auf Eure Einreichungen in der Kategorie Print. Diese können u. a. Bücher, gestaltete Texte, Bilder, Grafiken aber auch Fotografien sein. Als diesjährige Juroren in der Kategorie Print begrüßen Euch Peter Waibel, Geschäftsführer und Gesellschafter der Werbeagentur Jung von Matt/Neckar und Claus Iden, Fotograf und Fotodesigner.

Gewinnerin des Meduc Awards 2012

Alisa Kronberger mit "Dear Google, what is life ...?"

Alisa Kronberger studiert Medienkulturwissenschaft in Freiburg. In ihrem Projekt „Dear Google, what is life ...?“ geht sie der philosophischen Frage nach der Bedeutung des Lebens in der Verknüpfung mit Google nach.

Wenn man bei Google.de „Das Leben ist“ eintippt, scheint es, als wisse die Suchmaschine auf die Frage Antworten. Unterhalb der Tippleiste werden einem Vorschläge geboten, wie „Das Leben ist schön“ und „Das Leben ist ein Heimspiel“. Die Ergänzungsvorschläge sind von Land zu Land verschieden und orientieren sich daran, wie häufig die Worte gesucht werden. Während ihrer Reisen durch Kanada, die USA und Mexiko traf Alisa Menschen aus aller Welt. Sie hat sie fotografiert und sie in ihrer Sprache, auf der jeweiligen Google-Landes-Website „Das Leben ist“ googlen lassen. Anschließend notierten sie ihr handschriftlich die Ergänzungsvorschläge, die sie zu dem jeweiligen Portrait hinzugefügt hat. Die englische Übersetzung stellte sie dem gegenüber. Wer genau hinsieht, findet auch heraus aus welchem Land die jeweilige Person stammt.

maischa ni

2. Platz des Meduc Awards 2012

Felix Scheub mit "Stuttgart 20 1/2" 

Mit seinem Bildband über den Stuttgarter Bahnhof überzeugte der Student Felix Scheub die Jury des Meduc Awards 2012. Im Rahmen seines Medientechnik-Studiums mit dem Schwerpunkt Mediendesign entstand die Fotoreihe über den von Paul Bonatz entworfenen Bau. Hierbei verwendete er überwiegend schwarz-weiß Fotos, häufig mit farbigen Anteilen zur Akzentuierung. Die Texte, Gedichte und Sprüche sollen zudem eine gewisse Atmosphäre schaffen, um so das Gefühl der Bilder zu unterstützen und deren Aussagekraft zu verstärken. Vor dem Hintergrund des Bahnhofumbaus soll der Bildband den Betrachter dazu anregen, sich über die Vergänglichkeit und den damit verbundenen Baubeginn bzw. Neuanfang Gedanken zu machen. 

Zum Lesen einfach auf das Bild klicken.

Stuttgart 21